Die Marke und die geschäftliche Bezeichnung sind so genannte Ausschließlichkeitsrechte. Es geht im Markenrecht darum, dass man einen Begriff, ein Logo oder auch einen Firmennamen bzw. einen Werktitel wirksam schützt. Denn dann darf grundsätzlich kein anderer die gleiche oder verwechselbare geschützte Bezeichnung verwenden. Das macht insbesondere dann Sinn, wenn man für eine Geschäftsidee einen treffenden Begriff oder eine grafische Ausgestaltung schützen lassen möchte. Oder sich frühen Titelschutz für eine Fernsehsendung oder ein Bühnenprogramm etc. sichern will. Bevor man Marketingkosten oder sonstigen Aufwand in eine Bezeichnung investiert, sollte man erst einmal recherchieren lassen, ob dadurch ggf. Rechte Dritter verletzt werden. Dann müsste man überlegen, welche Art des Rechtsschutzes für den betreffenden Fall am geeignetsten ist. Hier gibt es mannigfaltige Möglichkeiten des Schutzes z.B. eine Marke anzumelden oder eine Titelschutzanzeige zu schalten. In Zusammenhang mit den Ausschließlichkeitsrechten gilt das Prioritätsprinzip. Das heißt, dass derjenige der als erster seine Rechte gesichert hat grundsätzlich andere von der entsprechenden Nutzung des Begriffs ausschließen kann. Wir beraten Sie hierzu gerne.